TCS: Slow Camping - auf den Campingplatz mit Velo und Zug

Das Campen hat sich in den letzten Jahren in vielfältiger Form entwickelt. Wer nachhaltig und entschleunigt unterwegs sein möchte, ist „Slow Camper“, also ohne Auto, dafür mit Velo und Zug.

Die neuen Comfort-Stellplätze von TCS Camping bieten eine komfortable Ergänzung, wenn man nur mit dem einfachen Zelt unterwegs ist.

Für Camping-Ferien braucht es nicht zwingend ein Auto oder ein Wohnmobil. Wer sich Zeit nimmt, macht „Slow Camping“. Neben der Entschleunigung, steht auch Nachhaltigkeit im Vordergrund. Slow Camper sind auf zwei Rädern, mit dem Zug oder in Kombination von beidem unterwegs.

Route gut planen

Velo-Campingferien sind eine wunderbare Möglichkeit, die Natur zu erleben, aktiv zu sein und gleichzeitig die Freiheit des Reisens zu geniessen. Die meisten Campings sind ohne Auto gut erreichbar. Wichtig ist, sich die Veloroute bis zum definierten Campingplatz sorgfältig einzuplanen. Die Tagesetappe muss realistisch sein und der eigenen Kondition angepasst. Eine Reservierung auf dem Campingplatz im Vorfeld ist vor allem in der Hochsaison mehr als empfehlenswert. Nichts ist nervenaufreibender, als nach einem anstrengenden Velotag abends noch ein Platz für die Nacht suchen zu müssen. Vor allem bei Regen werden Sanitärgebäude mit Duschmöglichkeiten, ein trockener Aufenthaltsraum oder Trockenräume für das nasse Gepäck auf einem Campingplatz sehr geschätzt.

Viele Campingplätze sind auch mit Zug und Bus gut erreichbar. In der Kombination mit dem Velo lassen sich auch entferntere Campingplätze in anderen Landesteilen hervorragend erreichen. Um die Mobilität vor Ort zu gewährleisten, bieten TCS Campings an ausgewählten Standorten zudem Cargobikes, E-Bikes sowie E-Autos zur Miete an.

Der neue Comfort-Stellplatz

Entweder reisen Slow Camper mit einem kleinen Zelt oder buchen auf dem Campingplatz eine Mietunterkunft. Es gibt schlichte und einfach Unterkünfte zu mieten, wie etwa ein Biwak oder ein Pod. Diese bieten ein Dach über dem Kopf, sind aber einfach und mit wenig Komfort. Bei solchen Unterkünften muss man meist den eigenen Schlafsack mitnehmen. Das Angebot geht aber hin bis zu luxuriösen Safarizelten und Chalets, welche mit allem Nötigen, inklusive Bettwäsche, eingerichtet sind und oft auch eine kleine Küche bieten.

TCS Camping hat 2024 neu die Kategorie Comfort-Stellplatz eingeführt. Dies bietet auch für Slow Camper, die mit minimalem Gepäck reisen, eine ideale Lösung, wenn etwas Komfort nicht zu kurz kommen soll. Die neue Stellplatzkategorie beinhaltet ein offenes, gedecktes Holzhäuschen mit einem Tisch für vier Personen sowie einer privaten Küche. Sie kann auf den TCS Campingplätzen Disentis, Flaach am Rhein, Salavaux, Sempach, Solothurn und Vésenaz reserviert werden.

Zwischenstopp: wild campieren

Gerade beim Slow Camping liegt es nahe, mit dem Velo unterwegs einen Zwischenstopp für eine Übernachtung einzulegen, bis der nächste Campingplatz erreicht wird. Hierfür sollte man ein paar Regeln beachten. In der Schweiz ist das Wildcampen auf Gemeindeebene geregelt. Am besten man erkundigt sich lokal bei der Gemeinde, der örtlichen Polizeistelle oder beim allfälligen Privatgrundstückbesitzer. Die Natur sollte respektiert werden. Dies betrifft die Entsorgung des Abfalls genauso wie die Rücksichtnahme auf Wildtiere, auch im Bezug auf Lärm.

TCS Camping feiert dieses Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum. Die „Sektion Camping“ wurde beim Touring Club Schweiz am 1. März 1949 mit sechs Campingplätzen gegründet. Davon ist der TCS Camping in Flaach am Rhein im Kanton Zürich noch heute in Betrieb.

TCS Camping Website mit vielen Tipps

Routenvorschläge für Slow Camper und Tipps rund ums wild campieren sind hier zu finden Slow Camping.


Ein Comfort-Stellplatz im TCS Camping in Flaach am Rhein (Kanton Zürich)

 

Quelle: TCS
Bildquelle: TCS